Spielberichte

Hassendorf - BSV 6-3 (4-1)

06.10.2007, 09:26 | Kategorie Fussball-1.Herren | von Benjamin Bünning

„ZIRKUS FURIOSO“ gastiert in Hassendorf – Torwart Daniel Lins gibt den Clown in der Manege

ACHTUNG…! ACHTUNG…! EIN ZIRKUS IST IN DER STADT…! EIN ZIRKUS IST IN DER STADT…! So machte sich eine Gruppe von Artisten und Gauklern, Harlekinen und Hofnarren, Kasperls und Seppels mit wehenden Fahnen auf den Weg von Bartelsdorf noch Hassendorf, lauthals verkündend, welch fantastische Vorstellung sie heute doch wieder abliefern würden.

Und die Vorstellung begann gleich mit einem Feuerwerk, als der Clown Daniel Lins bei seinem fulminanten Auftritt eine lange Flanke an Freund und Feind vorbei hinten ins Eck hineingeguckt hat. Ein gelungener Auftakt also. Dann waren die Seiltänzer aus der Abwehr, Oskar Jäger, Jochen Meinke und Mark Meyer, an der Reihe… Ohne Netz und ohne doppelten Boden… allerdings auch ohne Seil… der Aufprall war dafür umso härter!
So nahm das Unheil seinen Lauf… Die Messerwerfer Tobias Willenbrock und Sascha Tiedemann, die für Gefahr in der Spitze sorgen sollten, hatten nur stumpfe rostige Klingen, die Feuerspucker Florian Jüchter und Lars Gerken hatten den ganzen Sprit schon vor den Spiel gesoffen und aus dem Dressur-Reiter Jan-Hendrik Hesse wurde nur Blessur-Eiter (MUAHAHAHAHA).

Was für ein heilloses Durcheinander… da konnte nur einer helfen: Torwart-Clown Daniel Lins musste wieder in die Manege und begeisterte die Fans, indem er einen Volleyschuss vom gegnerischen Strafraum unterlief und den Ball hinter sich ins Tor plumpsen ließ.

Und endlich kam der Auftritt auf den alle so fieberhaft gewartet hatten… DER EINZIGARTIGE, DER WUNDERBARE, THE ONE AND ONLY „MAGIC JOCKEL“!!! Erst begeisterte er die Zuschauer, indem er durch Handauflegen einen Elfmeter aus dem Nichts herbeizauberte und dann zersägte er eine Jungfrau (wir gehen davon aus, dass sein Gegenspieler noch Jungfrau war) vor den Augen des staunenden Publikums… Was für ein Aufruhr, die Fans waren aus dem Häuschen. Doch der neutrale Beobachter (nennen wir ihn Schiedsrichter) hatte wohl kein Interesse an derlei Spektakel und hatte sich bereits früh aus der Vorstellung verabschiedet.

Aber auch einer der Artisten in der Manege hatte offenbar keinen Spaß an dem Fest und wollte durch seine zwei Tore den Spielverderber mimen (siehe unten)…

Doch in all dem Chaos, dem Tumult und den apokalyptischen Szenen, die sich hier heute abgespielt haben, blieb einer ganz gelassen, Zirkus-Direktor Thomas Hollmann sagte sich immer wieder: WIR SIND EIN PROFESSIONELLER ZIRKUS, DAS WAR SO GEWOLLT!!!

Es begeisterten:
Daniel Lins et al.

Torschützen:
Michael Lange | Michael Lange

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