Spielberichte

Bartelsdorfer SV vs. VfL Visselhövede II 5:1 (2:0)

02.11.2010, 18:16 | Kategorie Fussball-1.Herren | von Jochen Meinke

Heutzutage gibt es im Fußball einfach zu viele Statistiken. Egal ob zurückgelegte Distanz, Fehlpassquote oder die Anzahl der getätigten Atemzüge. Für Jeden haben Sportwissenschaftler die passende Statistik erfunden. Eine Mannschaft kann so über mehr Ballbesitz, höhere Zweikampfwerte und eine bessere Passquote haben. Bringt alles nix, wenn 9 Mann krank oder im Urlaub sind.

Als sich die Mannen des BSV bereits warmgeschossen haben und der Schiedsrichter anpfeifen wollte, bemerkte er, dass die Gäste aus Visselhövede nur zu zehnt auf dem Rasen erschienen waren. Der 11. Mann traf erst zum Anstoß der Partie in Bartelsdorf ein, sodass der VfL ganze 10 Minuten in Unterzahl spielen musste. Der BSV zeigte sich als fairer Gastgeber oder als inkompetenter Nutznießer. Je nach Sichtweise. Erst in der 26. Minute wurde die Partie munter. Mark Meyer trat die Flucht nach Vorne an und gelang mit dem Ball am Fuß in den Strafraum der Gäste. Ein altes Sprichwort besagt: „Wenn jemand versucht den umzugrätschen, tut er sich höchstens selber weh.“ Auch diese Prophezeiung erfüllte sich, sodass Visselhövede wieder nur zu zehnt war. Tim Behrens, der in Visselhövede bereits einen Elfmeter verschoss, wollte etwas gut machen. Und verschoss. Kurze Zeit später gab es Anschauungsunterricht für Tim Behrens. Thorsten Behrens schlägt eine Hereingabe scharf in den Strafraum und findet einen Gästeakteur, der in bester Goalgetter-Manier den Ball ins eigene Tor köpft. 1:0 in der 30. Minute. Das (und die Tatsache, dass man einer mehr war) gab dem BSV die nötige Sicherheit, um sich weitere Möglichkeiten zu erspielen. In der 39. Minute wird Kapitän Jan-Hendrik Hesse lang geschickt. Der mitgelaufene Sascha Tiedemann fürchtete sich vor einem Querpass, sodass Jan-Hendrik Hesse selbst abschloss und den Torwart traf. Der prallte erneut an das Bein des Kapitäns und von dort zu Sascha Tiedemann, der aus 2 Metern leichtes Spiel hat. Ein Tor, wie es sonst nur Heiko Breunig hinbekommt. Selbiger wurde zur Halbzeit eingewechselt und fügte sich auch mit einem Tor ein, dass eben typisch für den Stürmer ist. Sascha Tiedemann schießt zweimal den Torwart an und Heiko Breunig staubt ab. (55.) Nur 4 Minuten später war es erneut Heiko Breunig, der für die endgültige Entscheidung sorgte. Nun befürchtete man auf Seite der Gäste einen Sturmlauf der Bartelsdorfer. Aber die ließen deutlich die Luft raus. Immer seltener erspielte man sich Torchancen, sodass die Visselhöveder in der 68. Minute noch zum Ehrentreffer kamen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Verteidiger Jochen Meinke, der die Partie zuvor im Fegefeuer der Fehlpässe und Niemandsland des Bartelsdorfer Rasens verbrachte. In der 89. Minute wird der umgeschulte Stürmer von Lars Gerken bedient und schloss mit links ab.

Zum großen Jahresabschluss gibt es dann in zwei Wochen die Begegnung mit dem Aufstiegskonkurrenten Rotenburg III. Es stimmt also doch, dass das Beste immer zum Schluss kommt. Wie es mir jetzt schon wieder im Fuß juckt.

Es gewannen:
Daniel Lins – Michael Lange, Mark Meyer, Jochen Meinke – Jan-Hendrik Hesse, Lars Gerken, Thorsten Behrens (Markus Berger), Veit Kleine-Büning, Henning Behrend (Heiko Breunig) – Sascha Tiedemann, Tim Behrens

PS: Auf ausdrücklichen Wunsch hin wurde VfL-Spieler Hannes nicht in diesem Bericht erwähnt.

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