Spielberichte

Vahlder SV II vs. Bartelsdorfer SV II

12.04.2011, 21:43 | Kategorie Fussball-2.Herren | von Andreas Matz

Fieber!
Fieber hat seine Wurzeln im Lateinischen und wurde abgeleitet von Hitze oder Feuer. Irgendwann im laufe der Zeit wurde das Feuer des BSV II auch zum Fieber, als die Ergebnisse nicht mehr stimmten…..

Am Sonntag war es so weit, für den BartelsdorferSV II ging es um alles;
42 Grad Fieber und die Kacke im Keller am Dampfen vs. Gesundung und ein kühles Pils zur Abkühlung im Schatten.
Klar, dass schon im Voraus große Anspannung unter den Spielern herrschte. Zur Vorbeugung gegen ein mögliches Fieber versuchten die einzelnen Hauptdarsteller dieses Thrillers so einiges:
Zum einen versuchte es der Großteil der Personen durch gezielte Desinfektion der eigenen Innereien dem Fieber den gar aus und das Feuer bei über 50%igem wieder an zu machen. Angstvoll tummelten sich diese Spieler bis 5 Uhr morgens im nächsten Gasthaus um den Nachschub an Desinfektionsmittel zu sichern. Nach dem Schließen der Schankstube mussten sie so nur noch ein paar Stunden bis zum Spiel überstehen und konnten von angespartem zehren. Allerdings erwies sich das Desinfektionsmittel als Universalreiniger, der durchaus auch die eigenen Zellen schwächte und so zu Startschwierigkeiten führte.
Andere wiederum setzten auf Schlaf und den Schutz vorm Fiebervirus durch gezielte Einsamkeit. Diese Spieler waren im Laufe des Spiels besonders wichtig, da sie sich als besonders ausgeruht und als sofort präsent erwiesen.
Gerade in der trockenen Savanne des Vahlder-Platzes hatten die Ausgeruhten besonders viel Wasser-Reserven.
Als dritte Gruppe von Hauptdarstellern gab es noch die Joker. Angereist mit nur einem Ziel: Die nötige gelbe Karte um in der Wertung aufzuholen.
Sie bewiesen in ihrer nur kurzen Einsatzzeit unbedingten Zweikampfwillen und terrorisierten die sowieso schon von der BSV-Verteidigung genervte gegnerische Offensivabteilung.
Nicht Fieber, sondern Herzinfarkt-gefährdet reisten auch die eigenen 5 Fans mit an. Moralisch sehr wichtig und einfach nur genial. Moderator Dennis hatte einfach immer einen flotten Spruch auf den Rippen ähhh Lippen. Gefahr von kalten Nieren bestand nicht, sonst hätte Oscar sicher gerne mit einem Nierenschutz ausgeholfen.

So nun aber zum Spiel, dem Schicksal des BSV 1+1.
13 Uhr, Anpfiff in Vahlde. Gesund und Munter, ohne Fieber, dafür aber mit dem alten guten feurigen Willen aus der ersten Saison startete der BSV in die erste Halbzeit. Sofort drängten die Gastgeber den BSV in die eigene Hälfte, dieser aber machte das Spielfeld klein. 8 von 11 Spielern bewegten sich selten über den eigenen 16er hinaus. So dicht gestaffelt kam kaum ein Schuss aufs Tor, gefährlich wurden im Laufe des Spiels maximal die eigenen Verteidiger.
Die wenigen Konter der BSV-Offensive wurden stets gefährlich. Nur Tobi, Leo und Steffen durften sich über die Mittellinie hinausbewegen. Der Rest hatte stets hinten die 0 im Blick.
Nicht verwunderlich, dass es zur Halbzeit 0:0 stand. Ein unverändert kritischer Zustand war dem BSV II aber nicht genug.

Nach 15 Minuten ging es dann erstmal genauso weiter, wie es begonnen hatte, der BSV II rührte auch ohne Maurer Berger ganz festen Mörtel an. In der 66. Minute dann allerdings die Sensation. Als das Fieber schon 41 Grad Celsius erreichte, kam die rettende Kühlung, Bei einem der starken BSV-Konter passte Leo, Tobi lies durch und Kridde versenkte zum 1:0 Siegtreffer für den BSV. Anschließend hätte der BSV noch 3 Tor schießen können und die Vahlder begannen sich reihenweise Gelb abzuholen. Nun kam auch Joker Tommy zum Einsatz, welcher nicht lange brauchte um sein Tagesziel zu erreichen.

Nach dem Abpfiff war der BSV geheilt und Fieber wurde wieder lateinisch zu gutem alten Feuer, an dem die Spieler noch lange mit einem Kasten Bier saßen um das Spektakel zu rekapitulieren. Einzig und allein die Fieberkurve des Tabellenplatzes zeigt nun nach oben.

Die Doctores:
Hugo, Flo, Bullo (Tommi), Michi, Oscar, Gabriel, Kridde( Jan-Patrick), Ben, Leo, Tobi, Steffen ( Clayton)

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